Was unsere Interessenten und Kunden fragen –

Henning Vogler gibt Antworten auf Fragen zur Wirtschaftlichkeit

Neulich fuhr ich nach einigen Kundengesprächen in Süddeutschland zurück nach Bremen. Sie kennen das: am Anfang einer langen Fahrt führt man noch einige Telefonate, aber mit fortschreitender Zeit wird es ruhiger. Da die Fahrt noch lang dauerte, gingen mir die Fragen der Kunden durch den Kopf.

Viele Fragen waren rein technischer Natur und daher relativ leicht zu beantworten: Welche Geräte werden benötigt, welche Werkzeuge sollen eingesetzt werden, was wird das Projekt kosten? Das ist immer schnell geklärt. Aber es gibt auch Fragen, die nicht einfach und vor allem nicht eindeutig beantwortet werden können. Zum Beispiel die Fragen nach der Wirtschaftlichkeit.

Wirtschaftlichkeit von Assistenzsystemen messen?

Wie soll man die Wirtschaftlichkeit für ein System bestimmen, das Mitarbeiter in ihren Tätigkeiten unterstützt, sie im Arbeitsprozess lenkt und ihnen hilft, die Qualität einzuhalten? Wie kann man einen finanziellen Wert ermitteln, für einen Zustand von nicht überforderten Mitarbeitern, die Prozesse sicher ausführen und ihre Qualitätsvorgaben einhalten?
Sicher, es gibt Beispiele aus Projekten, in denen die Wirtschaftlichkeit unseres Assistenzsystems an klaren Merkmalen sichtbar wird.
So können wir umfangreiche Auftragsbegleitpapiere auf kleine Informationskarten reduzieren. Alles andere ist digital am Arbeitsplatz verfügbar.

 
ELAM-Montagearbeitsplatz

Montagearbeitsplatz mit ELAM-Assistenzsystem von Armbruster Engineering

Da lässt sich schnell ausrechnen, dass sich allein durch das Einsparen der Erstellung und der Verteilung von Papieren die Investition in kurzer Zeit rechnen wird. Die erreichbare Transparenz für die Verantwortlichen und die damit einhergehenden Zeiteinsparungen beim Tagesgeschäft sind hier noch gar nicht betrachtet.

Andere Kunden berichten, sie konnten nach der Systemeinführung bestimmte Baugruppen in Vormontagestationen auslagern, dort Leiharbeiter einsetzen und hochqualifiziertes Personal nur noch dort einsetzen wo es wirklich benötigt wird, in der Endmontage und der Abschlussprüfung.
Durch so ein Zusammenspiel von Montagestrukturierung und Personaleinsatz können Einführungskosten oft binnen weniger Monate eingefahren werden. Alles bei besser abgesicherter Qualität!

Nutzen überwiegt den Aufwand deutlich

Häufig wird auch gefragt, was denn der „eigentliche Nutzen“ unseres Systems ist, denn augenscheinlich bedeutet dessen Einführung zunächst erstmal einen Mehraufwand: Man muss die Arbeitsanweisungen eingeben, die Bedienung des Systems kostet Zeit in der Arbeitsvorbereitung und zum Teil sogar in der Montage selbst.
Aber auch hier gibt es keine einfachen Antworten. Natürlich bedeutet Systempflege immer auch Arbeit. Aber herkömmliche Arbeitsanweisungen zu pflegen, bedeutet ebenso Arbeit, nur dass traditionell Aktualisierungen und Optimierungen in den Köpfen der Leute erfolgen und selten schriftlich festgehalten werden.
Und da sind wir schon beim Nutzen. Ich sage dann diesen Kunden: Erst wenn Ihr Montage-Knowhow systematisch und unabhängig vom Montagepersonal verfügbar ist, haben Sie überhaupt eine Grundlage für anhaltend gleichbleibende Qualität geschaffen.
Apropos Qualität. In vielen unserer Projekte können wir eine interessante Entwicklung beobachten. Anfänglich haben Kunden häufig das Gefühl, die Qualität ihrer Produkte würde mit der Einführung des Systems schlechter. Der Grund ist aber, dass plötzlich Prozesse und Abläufe sichtbar werden, die vorher so nie beobachtet, registriert und analysiert wurden.
Für viele Kunden besteht der direkte Nutzen oft schlicht in der Notwendigkeit, eine lückenlose Rückverfolgbarkeit nachweisen zu können. Aber auch hier gilt: so unterschiedlich wie unsere Kunden, so passgenau sind unsere Antworten.

Die überzeugendsten Argumente kommen ohnehin aus dem Munde unserer Kunden selbst. Umso wichtiger ist für alle Beteiligten ein reger Austausch. Unsere Partnerschaften mit Kunden sind über Jahre gewachsen und haben dazu geführt, dass man sich vertrauensvoll gegenseitig anspornt und gemeinsam weiterentwickelt. Das soll jetzt durch unsere Anwendertreffen weiter vertieft werden!
Jetzt kommt mein Ziel in Reichweite. Wahrscheinlich werden wir so manche Fragen unserer Kunden auch in Zukunft nicht einfach beantworten können. Sicher ist aber, eine Investition, die möglich ist, aber nicht getätigt wird, ist ein Fehler im doppelten Sinne und letztlich ein Verlust für das Unternehmen.

 
ELAM Webeserver

ELAM-Anwendertreffen am 09. Nov. 2016!

Für alles andere finden wir eine Lösung.


Dipl.-Ing. Henning Vogler

Geschäftsführer von Armbruster Engineering

KONTAKT

Armbruster Engineering GmbH & Co. KG

Neidenburger Straße 28
28207 Bremen

Telefon: +49 (0) 421 20 24 8-0
E-Mail: info@armbruster.de